Es liegt Sprengkraft im Grundgesetz...

Wie vertont man eigentlich das Grundgesetz? Eine Frage, die sich auch Musiker nicht täglich stellen. Ist aber Anlass und Reiz gegeben, finden sich schnell jene, die sich mit Lust neuen Herausforderungen und Ideen zuwenden.
Die 19 Grundrechte des Grundgesetzes bilden die Grundlage unseres Gemeinwesens. Es geht darum, diese Tatsache aus der spröden Hülle des Gesetzestextes zu befreien und in eine emotional erfahrbare Form zu bringen.“ So beschreibt die Jazz-Vokalistin und Choreografin Eva Weis ihre Motivation zu dem Projekt „Recht harmonisch“, einer musikalisch-performativen Verarbeitung des Grundgesetzes, zu der sie die Idee lieferte.
Das künstlerische Konzept und die Komposition entwickelte der Karlsruher
Komponist und Pianist Thomas Bierling, als die Stadt Karlsruhe im Rahmen
ihrer Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2010 ihre Künstler dazu aufrief, sich mit dem Thema „Recht und Gerechtigkeit“ auseinanderzusetzen. Das Motto der Bewerbung lautet „Mit Recht.“ und betont den Wert des Rechts als Kulturgut. Der Saxophonist und Jazz-Preisträger Peter Lehel war von dem experimentellen Konzept ebenfalls begeistert. So entstand eine Komposition für Klavier, Saxophon und Stimme, die in 19 Sequenzen die Grundwerte unseres Gemeinwesens verarbeitet. Das Stück bewegt sich an der Grenze zwischen Neuer Musik und freier Improvisation und schließt auch performative Elemente mit ein.

Eva Weis, Gesang und Peformance
Peter Lehel, Saxophon
Thomas Bierling, Klavier
Dauer: ca. 50 Minuten

Kontakt: booking@yartists.de

www.recht-harmonisch.de